Mittwoch, 30. November 2011

I took a piss in every ocean, so fuck the world!


Daaa sind wir wieder mit neuen Lach- und Sachgeschichten! 

Wir haben seit dem letzten Eintrag so einiges erlebt. Das wichtigste ist erstmal, dass wir wieder zu dritt unterwegs sind und endlich richtig reisen und jeeeede Menge Geld ausgeben und arm werden können. Doch erst einmal zu den Ereignissen seit dem letzten Eintrag.

Wir haben das wunderschöne Hostel der „Whitsunday Terraces“ verlassen. Da wir dort eigentlich nur auf Martin gewartet haben und es zwar schön aber dafür auch nicht gerade umsonst war, haben wir uns entschieden zu WWOOFen (Willing Workers on Organic Farms). Das heißt, dass man für einen Farmer oder eine andere Privatperson 4-6 Stunden am Tag arbeitet und dafür Essen und einen Schlafplatz bekommt. Zunächst wollten May und Chrissi erst einfach in einem Hostel für Accomodation arbeiten (also quasi dasselbe wie wwoofen, nur halt in einem Hostel) und Chris hatte eine Wwoofing stelle sicher. Doch dann wurden dort noch zwei Plätze frei und wir kamen mit, da zusammen reisen immer lustiger ist. 

Aufgenommen hat uns Tim, ein 48-jähriger Australier (bzw. Engländer, der mit Anfang 20 nach Australien aussiedelte). Da Tim ziemlich gut betucht ist, lebt er mittlerweile mit seiner Familie in Sydney und möchte seine Villa in Airlie Beach vermieten. Diese war allerdings noch nicht ganz reif dafür, also halfen wir ihm zu streichen, Putzen, Schleifen und so weiter und sofort. Die ersten Tage waren wirklich der absolute Hammer, da das Haus groß und schön ist, mitten in der Natur(bzw. am Arsch der Welt) liegt und eine richtige Pool-Area hat.
Segöööln/Tim's Haus/Arbeitende Typen!
Das alles hatten wir drei quasi für uns alleine (am ersten Tag war noch ein nettes Tschechisch-Französisches Paar mit uns dort, aber die sind dann auch schnell Richtung Norden aufgebrochen). Tim kam immer zu uns und überredete uns Pausen zu machen, den Rest des Tages frei zu nehmen und ist sogar mit uns Segeln gefahren. Wir haben an dem allwöchentlichen Segel-Race als Crew seines Bootes „Rising Farrst“ (das 2te „r“ muss so) teilgenommen und sind größtenteils nur als Gewichtsverlagerungsgegenstände von der einen Reling zur anderen gekrabbelt. War aber trotzdem mal ne coole Erfahrung. Am vierten Tag bei Tim kamen Jess und Kathy (eine Australierin aus Melbourne und eine Engländerin) hinzu und leisteten uns Gesellschaft. Beide waren wirklich seeehr nette und liebe Menschen. Tim wurde jedoch immer komische und fing an, ziemlich rassistische Bemerkungen gegen Deutsche zu machen was am Ende darin gipfelte, dass er uns persönlich den 2ten Weltkrieg vorwarf und uns mitten in der Nacht aus seinem Haus mitten im Nichts schmiss. Das war für Martin wahrscheinlich noch etwas unerwarteter als für uns, da er gerade erst angekommen war und direkt wieder mit uns abhauen konnte. Wir wissen auch nicht, wie sich Tims Geist so schnell wandeln konnte, da wir ihn die erste Hälfte der Woche als unglaublich lockeren und auch netten Typen kennen gelernt haben.  Aber naja, dann standen wir da mitten in der Nacht und waren auch mal um eine negative Erfahrung reicher. Dieser folgte aber zugleich eine sehr positive: Jess und Kathy verließen das Haus zur selben Zeit, luden unser Gepäck in ihr Auto und schafften es sogar noch einen Schlafplatz für die Nacht aufzutreiben. Wir waren natürlich äußerst dankbar und haben in einer Nacht einen halbwegs irren Rassisten hinter uns gelassen und zwei neue, wahnsinnig nette Freunde gefunden. 2 zu 1 ist da doch keine schlechte Quote! Das Gute überwiegt wie bei Batman oder Jesus!

Ab da hatten wir dann allerdings nur noch total tolle und wunderschöne Tage! Da wir wieder vereint sind und Chris natürlich als mittlerweile festes Bestandteil unserer Truppe weiterhin dabei ist, haben wir direkt unser Tomatengeld auf den Kopf gehauen und bis Brisbane alles gebucht, was schön,toll, supertoll ist!
Angefangen haben wir jetzt in Airlie Beach schon mal mit dem Great Barrier Reef und den Whitsunday Islands. 

Maybritt beim Fischern
Das Great Barrier Reef kennt man wahrscheinlich auch in Deutschland. Es erstreckt sich jedenfalls entlang der australischen Ostküste und ist 2300 km lang. Es beherbergt so circa alle schönen Tiere, die so im Meer herumschwimmen und man kann tauchen was das Zeug hält! Das haben wir dann auch gleich erst einmal gemacht und sind mit einem Boot raus auf eine kleine Bootsinsel gefahren.
Dort konnte man das All-You-Can-Schnorchel-Angebot den ganzen Tag lang in Anspruch nehmen. Aaaaber wir haben uns gierig, wie wir sind noch zwei richtige Scuba-Dives dazugebucht! Beim ersten lernt man erst wie man das überhaupt so richtig macht, also unter Wasser atmen und sich bewegen (anfassen ist nämlich nicht! Du lässt die Korallen in Ruhe und die lassen dich in Ruhe!) und sowas. Beim zweiten Dive sieht man dann mehr schöne und wirklich seeehr faszinierende Sachen. Große Fische, eine unglaubliche Korallenvielfalt und alles, was dort noch so durch die Gegend schippert. Des Weiteren lasst euch gesagt sein, dass Tauchen einfach soo mies Bock macht! Direkt wieder!



Über und auf Whitehaven:)
Am nächsten Tag ging es dann auf die Whitsunday Islands. Hier sind wir mit einem Rafting-Boot hingefahren. Das heißt eigentlich einfach mehr Speed und ein kleineres Boot, was nur so über die Wellen flitzt und einen zu unglaublichen Orten bringt. Erster Stop war eine kleine Insel (die Whitsundays bestehen aus 74 davon. Keine Ahnung wie viele wir gesehen haben, aber betreten haben wir immerhin 2) mit einem Wahnsinns Ausblick auf die anderen Inseln, das so was von blaue Meer und Strände, die mit denen, die wir bisher gesehen haben nicht vergleichbar sind. Auf dem Foto hier sieht man den Whitehaven Beach, von dem wir einen für Normalsterbliche zugänglichen Teil betreten durften. Der Sand ist dort einfach weiß und miniminiminiklein. Man sinkt also eigentlich immer etwas ein und man kann fast schon Schneeballschlachten damit machen (und sich nach Frau Fischer auch damit die Zähne putzen), weil er so fein ist. Das Wasser ist kristallklar. Man kann sich quasi auch die Fußnägel schneiden, wenn man bis zur Hüfe drin steht. Weiterhin haben wir dort einen Rochen gesehen, der so circa einen halben Meter Durchmesser hatte. Weiter ging‘s dann zum Schnorcheln an zwei verschiedenen Orten.  Bei dem ersten gab es wieder wunderschöne Korallenformationen (wir befanden uns auch nur wenige Kilometer vom Great Barrier Reef entfernt) und jeeeede Menge Fische, die gefüttert wurden.
Star Trek Stinger Suits und Martin, wie er am fliegen dran ist!
Wir waren also im Meer, während einer der einfach immer unglaublich freundlichen und lustigen Leute der Crew genau auf uns vier eine Ladung Fischfutter geworfen hat, was dazu führte, dass wir in Mitten eines Fischschwarms von kleinen bis wirklich schon ziemlich großen Fischen schwammen. Martin hat auch Fotos auf seiner Unterwasserkamera, die müssen aber erst entwickelt werden. Dann ging es weiter zur zweiten Schnorchelstation: Turtle Abbey.  Dort hatten wir wirklich die einmalige Gelegenheit neben Wasserschildkröten zu tauchen und zu schwimmen, was trotz dem wunderschönen Whitehaven Beach wohl das Highlight des Tages war. Dann ging‘s zurück zum Hafen und ins Hostel.

Jetzt gerade sitzen Martin, May und Chrissi im Bus nach Townsville, was sich nördlich von Airlie Beach befindet, obwohl wir eigentlich in den Süden wollen. Aber da wir aus Cairns direkt hier herunter gekommen sind und den Tomatenjob angenommen haben (und an Gewicht abgenommen), haben wir einiges auf der Route verpasst. Wir fahren jetzt 4 Stunden mit dem Bus nach Townsville um dort morgen Magnetic Island mit Rollern zu erkunden, wo es Koalas geben soll! Chris war dort schon und wartet solange in Airlie Beach. Wir sammeln ihn dann in 2 Tagen auf uns fahren südlich nach Rockhampton (2 Nächte), dann nach Agnes Waters und der Town of 1770 (2-4 Nächte)und dann nach Rainbow Beach und Fraser Island, wo wir campen und die Insel mit Trucks erkunden werden, dann nach Noosa, wo wir im Regenwald campen und den Zoo in dem Steve Irwin tätig war sehen werden und dann schließlich nach Brisbane, wo wir Weihnachten und vielleicht auch Silvester verbringen wollen und auch im neuen Jahr wieder arbeiten wollen! Wir freuen uns momentan einfach nur auf diesen Monat, der jetzt schon nach einer kleinen blöden Erfahrung so wundervoll angefangen hat :)

Shave Off Party!
Weiterhin wird hier überall der Mo-vember abgefeiert. Richtig lustige Tradition für miese Typen. Man rasiert sich anfang des Novembers und lässt den ganzen Monat lang seinen Schnurrbart (also Moustache) wachsen. Auf dem Foto seht ihr, wie der Monat dann enden kann, haha. Das ganze hat eine tiefere Bedeutung. Wer sich genauer informieren möchte, der klickt  hier drauf. Weiterhin hat ganz Proserpine mitgemacht!




Ach ja und zum Schluss gehen noch dicke Geburtstagsgrüße an Max und Matthi raus!

Bis dann,
the United Mates of Australia

Hinter uns: Wwoofen bei Tim, Great Barrier Reef, Whitsunday Islands
Vor uns: Townsville mit Magnetic Island, Rockhampton, Agnes Water, SeventeenSeventy, Fraser Island, Noosa, Brisbane

Sonntag, 13. November 2011

We're driving out of this town with the shiniest crown over our heads.

Daaaa sind wir wieder! Und wir leben noch :)

Nachdem wir nun 6 Wochen in Bowen Tomaten gepickt und in Proserpine gelebt haben, sind wir am Mittwoch endlich weitergezogen. Unser nächstes Ziel hieß Airlie Beach, wo wir durch einen miesen Insider-Tipp von Martin T. ein unglaublich schönes und sauberes Hostel (Hotel würde allerdings eher passen) für 23$ die Nacht gefunden und besetzt haben und uns hier nun erst einmal ein paar ruhige Tage nach dem hinter uns liegenden Arbeitsmarathon gönnen. Man könnte auch für 3 Dollar weniger in einem 8-Bett-Partyhostel-Zimmer schlafen, aber irgendwie dachten wir uns naja, was soll der Geiz?! Der O`Dunnins-Pub in Proserpine wollte übrigens 35$ pro Nacht und Busfahrt zur Farm. 

Oben 35$/Nacht, unten 23$/Nacht (dafuer keine Arbeit)
Nächstes Ziel sind die Whitsunday Islands und dann geht’s Richtung Süden mit Brisbane als Ziel (es sei denn wir kriegen hier einen Campervan, dann geht’s wahrscheinlich erst nochmal hoch nach Cairns). Des Weiteren sind wir nicht allein unterwegs, sondern haben Martin geschickt durch Chris ersetzt! Ha! Chris haben wir in Proserpine beim gemeinsamen Schuften und Arbeiten kennen gelernt und er kommt, wie man wohl sehr leicht erkennen kann, aus Düsseldorf. Als wirklich überaus netter und witziger Typ hilft er uns den Trio-Gedanken aufrecht zu erhalten (Martin wird aber natürlich so schnell es geht wieder aufgesammelt und dann geht’s vorerst als Quartett weiter). Weiterhin isst er locker zwei bis dreimal so viel wie wir beiden zusammen, was eigentlich den meisten Eindruck auf uns gemacht hat ;)

Chris, Chris und ein hoher Daumen
Die Zeit in Proserpine hatte trotz der harten Arbeit und der kaum vorhandenen Freizeit auch seine guten Seiten: Wir haben viele neue Leute gut kennengelernt, da man direkt mehrere Wochen miteinander verbringt und vor unsern nicht sehr zahlrechen Day-Offs (offiziell 4 freie Tage in 6 Wochen Arbeit; Wochenende und Arbeitsschutzgesetzt interessieren hier nicht :P) umso intensiver feiert. So ist man auch mal mit Schweden, Finnen, Engländern und wenigstens mal einer Australierin (meistens lernt man nämlich nur andere Backpacker kennen) unterwegs. Dafür essen wir jetzt mit Kakadus auf dem Balkon und werden Nachts von giftgrünen Fröschen besucht. Ach ja, und der Balkon hat Meerblick :P Und Martin war heute zu Besuch. Dem geht’s immer noch bestens auf seiner Insel, der muss ja nicht mal selbst kochen! 

Liams Team mit Chefin Velda und Maskottchen Bundy Babe
Achja und unser Driver des Picker-Teams auf dem Bild hier (Liam Kearney, ganz rechts) ist eigentlich Nationalspieler der irischen Fussballmannschaft, spielt aber zur Zeit in Melbourne und braucht jetzt ernsthaft 3 Monate Farmarbeit um sein Second Year Visa zu kriegen. Ansonsten haben wir auch gestern mal ein Paket nach Deutschland geschickt und suchen jetzt nach einem tollen Auto. In der letzten Woche in Proserpine waren Chris und Chris nebenbei in einem ziemlich verrueckten Vietnamesen-Team, die einfach wahnsinnige Picker und schneller als ihre Schatten sind. Macht man mal ne Woche mit 70 Wochenstunden, nicht schlecht!
Die Prossi-Possy
Meanwhile in Australia

Hinter uns: 5 Tage Cairns, 6 Wochen Proserpine
Vor uns: Hoffentlich nen Van, Whitsunday Islands, Brisbane und alles, was es auf dem Weg dahin gibt
Bis denn,
May und Chris hoch 2

PS: Nebenbei muss man hier auf haenden laufen, weil alles verkehrt herum ist

Montag, 7. November 2011

F*** land, I'm on a boat, m*

...also zumindest war ich auf einer Fähre, und die hat mich zur Lindeman Island gebracht! 

Aber zuerst einmal zur Vorgeschichte. Mit dem Ziel in dem touristisch beladenen Nachbarstädtchen einen Job als Kellner oder Saubermacher zu finden, der mich per festem Stundenlohn bereichert, habe ich den Weg nach Airlie Beach mit dem Bus auf mich genommen und Proserpine für etwa 8$ verlassen, was mit einer SMS von Maybritt quittiert wurde: „Schühüss!!! gehab dich wohl :)“ Danke nette Maybritt für's Zumbusbringen!

Der Mittwoch, 12.10.2011, Tag 1 in Airlie Beach, sah dann so aus:
Eine Adresse die ich vorher im Internet ausfindig gemacht und auf einen Zettel geschrieben habe, brachte mich zu einem Backpacker-Store, bei dem man Touren buchen, aber auch Mitglied fürs Wwoofing werden kann. Letzteres habe ich für 60$ in Anspruch genommen und dafür ein Buch mit Kontakten zu gaaanz vielen Farmen in Australien bekommen. Man hat so die Möglichkeit auf einer Farm zu wohnen, bekommt dort immer etwas zu essen und leistet im Gegenzug 4-6h Arbeit am Tag. Um nicht allzu lange auf einen Job zu warten und dabei täglich eine Unterkunft zu bezahlen, hielt ich diesen Plan für eine sinnvolle Alternative.

Zwanzig Minuten kostenloses Internet! Ich habe die Zeit genutzt um nach einem günstigen Hostel zu suchen. Es hat sich gelohnt, denn die Whitsunday Terraces hätte ich nie im Leben selber gefunden! Etwas abgelegen, zahlt man 23$ pro Nacht. Während ich woanders mit zehn Leuten in einem Raum schlafen müsste, habe ich hier sogar eine eigene Küche, ein eigenes Bad und sogar einen Balkon mit Blick aufs Meer bekommen! Cool, dabei wusste ich nur, dass mich ein kleines Vierbettzimmer erwartet. Richard hat das Zimmer bereits am Vortag bezogen, er ist 18, kommt aus Adelaide und bereist mit seinem Vierrad-Geländewagen erst einmal sein eigenes Land.
Sehr witzig, nachdem ich am nächsten Tag bereits einige Bewerbungen ausgedruckt und in Restaurants verteilt habe, war abends genug Zeit um zusammen mit den Nachbarn einen Karton Wein aufzumachen. Goon ist eigentlich eher die günstigste Möglichkeit etwas Alkoholisches zu trinken. Wer den 4-Liter-Karton öffnet, dem ist es auch egal ob die 10% jetzt in Wein schwimmen oder man es eher als Saft bezeichnen soll! Außerdem hat man nach Konsum, für 10 Euro auch noch ein aufblasbares Kissen! Einfach den leeren Beutel aufblasen und fertig, verschließt sich sogar von selbst, haha.  

Der Richard und der Kaktus
Nachdem Tag 3 und 4 in Sachen Jobsuche eher erfolglos blieben, habe ich zuerst noch nach einer Couchsurfing-Möglichkeit im Netz geschaut und jemanden aus der Nähe angeschrieben. Zufällig habe ich Frederique aus dem Tomatenpicker-Business wiedergetroffen, die mir von einem Anzeigenbrett in irgend einem Hostel erzählt hat. Super, hab ich noch gar nichts von gehört!
Ich bin da auch direkt fündig geworden. Die Bewerbung an das Hotel auf der Insel ging per Mail raus und wurde kurze Zeit später mit einem Telefontermin beantwortet.
Nach einem kurzen Interview am Sonntagmorgen, Tag 5, hatte ich also die Jobzusage und konnte am nächsten Tag mit der Fähre zur Lindeman Island! Im Maileingang war aber zeitgleich noch die Zusage fürs Couchsurfing! Ich hätte also gut 2-3 Tage jemanden kennen lernen können, der gar nicht weit entfernt, im Regenwald wohnt und gerade dabei ist Lianen von seinen Bäumen im Garten zu cutten, damit diese nicht absterben. Kurz die Busverbindung gecheckt, telefonisch geklärt ob ich denn auch für lediglich eine Nacht anreisen kann und dann das Hostel verlassen.

Ich habe Dennis kennengelernt, er ist 30 Jahre alt und arbeitet in der Zuckerfabrik in Proserpine (die mit den zwei qualmenden Kaminrohren!). Er hat schon ziemlich viele Couchsurfer untergebracht und mich freundlicherweise eingeladen, obwohl er seinen freien Tag hat. Zu erledigen gab es trotzdem was, es kam noch eine Freundin dazu, sodass wir nachmittags zu dritt etwas Gartenarbeit erledigt haben. Fleißiges Bäume retten wurde mir mit zwei Macheten erleichtert. Yeah!
Abends gab es Bier und eine kurze Expedition in den umliegenden Wald, um auch ein paar Fotos zu machen. Die Nacht habe ich in meinem Zimmer mit Bett verbracht und bin morgens früh aufgestanden um den Bus zum Hafen nicht zu verpassen! Es hat sich gelohnt vorbei zu kommen!

„He has lost his ball. But he likes to play with rocks, aswell!“

Eine Stunde Shute Harbour – Hamilton Island, eine weitere Stunde am Hafen und zwei Gleichgesinnte kennen gelernt uuund noch ein bisschen für Hamilton Island – Lindeman Island. 
Das Ziel gehört zu den Whitsunday Islands und ist hauptsächlich Nationalpark. Es gibt etwa drei verschiedene Strände, die man nach 3km auf dem Walkingtrack erreicht. In dem großen Resort bin ich als Night Public Area Attendant der Typ, der ab 15 Uhr überall unterwegs ist und einfach alle öffentlichen Orte sauber hält. „The laziest job on the island“, habe ich mir sagen lassen.
Das kann gut sein, denn viele Gäste gibt es zur Zeit nicht, also kaum leere Gläser oder verrückte Sonnenliegen ;) Ein cooler Eindruck insgesamt! Es gibt einige witzige Leute, eine besonders interessante Unterkunft und tatsächlich drei mal  täglich Buffetessen in der Kantine bei der man richtig satt wird!     

 
Martin ist sehkrank!
Deswegen die Brille!
 
Dongar-Wohnung
schoen mit oe


 

P.S. Handyempfang gibt es eigentlich gar nicht. Um zu telefonieren muss man zum 8ten Loch auf den Golfplatz laufen! Bis man da ankommt sind sicher 15 Minuten rum. Man beobachtet aber ständig Leute, die - gar nicht weit weg - auf einer Bank STEHEN und telefonieren. DIE Simkarte habe ich mir jetzt auch geholt. Für vollen Empfang muss man sich wirklich drauf stellen, wer sitzt hat nur zwei Balken und klingt am Telefon wie ein Alien!

P.P.S. Einen günstigen Computer habe ich mir auch gekauft als ich für zwei Day-Offs in Airlie Beach war. (Ich bin schon zwei Wochen auf der Insel und zwei weitere liegen noch vor mir.)
WEN treffe ich in der Stadt vöööllig unerwartet?!?! Nicht Rudi Völler sondern... Christopher Schmidt! Unglaublicher Zufall! Kaum schneiden sich zwei freie Tage, schon schneiden sich die Wege! Das nächste Aufeinandertreffen sollte aber schon geplant sein, wenn ich am 20ten meinen letzten Tag habe, sind die beiden Tomatenpicker schon ein paar Tage auf freiem Fuß Richtung Süden. Ich ziehe dann nach.

Und noch eins oben drauf, um die Frage der Woche zu beantworten!


Martin,
der dein Glas wegräumt, damit du Urlaub haben kannst.